Radfahrer sind kein Freiwild

Das Klima retten und Menschen gefährden, das geht nicht.
Die Finanzierungsablehnung des Radschnellweges Schopfheim-Lörrach-Basel ist ein Paradebeispiel von grüner Augenwischerei und Verkehrsminister Hermann verhindert die Bemühungen einer gelingenden ökologischen Verkehrswende in unserer Region, so der CDU Kreisvorstand einvernehmlich.

Wir brauchen den erfolgreichen Umstieg vom Auto auf die Bahn und im Nahbereich vom Auto auf das Rad. Die Strecke Schopfheim-Lörrach-Basel wird stark nachgefragt und Hermann setzt die Menschen der täglichen Gefahr des fließenden Automobilverkehrs aus – das geht so nicht. Menschen sind kein Freiwild und Autofahrer können nicht verantwortlich gemacht werden.

Hermann sieht im Radschnellweg kein Potenzial, um förderwürdig zu werden. Ohne Infrastruktur bleibt die Verkehrswende ein Rohrkrepierer und das Wiesental kommt bei der Förderung im wahrsten Sinne nicht zum Zuge und wird abgehängt.

Trotz vielversprechender Machbarkeitsstudie, kommt jetzt die Ablehnung und das Wiesental sieht dem Verkehrskollaps entgegen. Der Ausbau der B 317 hängt, die Vorschläge sind nicht nachhaltig. Die Wiesentalbahn wartet auf einen zweigleisigen Ausbau bis Schopfheim.

Radfahren wird zum unkalkulierbaren Risiko, Staus zum Dauerzustand – das will der CDU Kreisverband so nicht hinnehmen und appelliert an die Vernunft und Weitsicht der anderen Akteure im Kreis, in den Kommunen und im Kanton Basel-Stadt. Wir brauchen eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur und sichere Verkehrswege für alle, dafür setzt sich Kreisvorstand der CDU ein.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartner

Richard Renz

+49 171 7880805
renz.aitern@t-online.de