GRENZACH-WYHLEN. "Die Landtagswahl im März ist eine Richtungsentscheidung." Das steht für Ulrich Lusche fest. Die aus seiner Sicht "entscheidende Phase" dieser Weichenstellung hat der CDU-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Lörrach mit der dritten Regionalkonferenz mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag Peter Hauk im "Rührberger Hof" nun in Grenzach-Wyhlen eingeleitet. In den nächsten viereinhalb Wochen werde die Partei "noch eine Schippe drauflegen", kündigte Lusche da an. Inhaltlich macht der Abgeordnete die These der Richtungswahl vor allem an zwei Feldern fest: der Bildungs- und der Finanzpolitik. So stehe einerseits "unser differenziertes Schulsystem" gegen die stufenweise Einführung der Einheitsschule zum anderen die "Kraft, vernünftige Prioritäten zu setzen", gegen die Neigung, ständig weitere Schulden zu machen.
Grenzach-Wyhlen; (lu). Willi Stächele in Zell, Volker Kauder in Weil am Rhein und jetzt Peter Hauk im Grenzach-Wyhlener Ortsteil Rührberg: Mit der dritten und letzten Regionalkonferenz und dem Auftritt des Landtags-Fraktionschefs ist die CDU endgültig in die entscheidende Phase des Landtagswahlkampfes getreten. Jetzt müssen wir aber noch knapp fünf Wochen lang richtig durchstarten, gab Ulrich Lusche im Rührberger Hof für die Richtungswahl vor.
Weil am Rhein (bea). Mit einer engagierten Rede stimmte Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender der CDU im Bundestag am Freitag die etwa 100 Mitglieder von Orts- und Kreisverbänden auf den Wahlkampf ein. Themen waren Bildung und Energie, aber auch Wirtschaftspolitik.
WEIL AM RHEIN. In Abwandlung des Wortes von Erich Kästner lautet die Devise bei der CDU: Es reicht nicht Gutes zu tun, man muss auch darüber reden. So jedenfalls kam’s einem vor, wenn man am Freitag die Regionalkonferenz der CDU besuchte und hörte, was der Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Volker Kauder, Parteigenossen zum Landtagswahlkampf sagte.
Grenzach-Wyhlen; (lu). Das Schlimmste an den Rednern ist, dass sie nicht sagen, wovon sie reden, frotzelte Renate Sammet-Grether frei nach Heinz Erhard vergnüglich zu Beginn des Neujahrsempfangs des CDU-Kreisverbandes Lörrach. Doch da brauchte sich die Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Grenzach-Wyhlen im Gemeindehaus von St. Georg in Wyhlen gestern Vormittag keine Sorgen zu machen. Sowohl Bürgermeister Jörg Lutz als auch CDU-MdL und Landtagskandidat Ulrich Lusche wussten, wovon sie sprachen und worauf es ankommt.
GRENZACH-WYHLEN (ama). Das Jahr mag schon etwas älter sein, für einen Neujahrsempfang ist es aber auch im Februar nicht zu spät, zumal das Land am 27. März wählt. Vielleicht keine Schicksals-, in jedem Fall aber eine Richtungswahl sieht der Kreisvorsitzenden und Lörracher Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche voraus. Seine Partei stimmte er entsprechend ein beim Empfang, zu dem die CDU nach Grenzach-Wyhlen geladen hatte: "Heute starten wir noch mal durch!"
ZELL. Laut Umfragen kann die Wahl im März das politische Gefüge im Land kräftig verschieben. Das lässt bei der CDU die Alarmglocken schrillen – auch im Wahlkreis Lörrach. Es gelte zu verhindern, dass künftig "Grün-Rot dies Mittelstandsland regiert", gab der Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche in der ersten von drei Regionalkonferenzen, die sein Fahrplan auflistet, denn auch ein Ziel aus. Vor Ort setzt die CDU dabei vor allem auf das "Gesamtpaket ihres Erfolgsmodells Baden-Württemberg" sowie "solide Finanzen" und ihre "differenzierende Bildungspolitik".
LÖRRACH. Da hat Ministerpräsident Stefan Mappus auf seiner Sommertour am Freitagnachmittag einen überaus angenehmen Termin. Stuttgart 21 und die Proteste sind weit weg, als der Regierungschef sich seine eigene Tafel Schokolade spachtelt, rührt und gießt. "Mappus-Milka", sagt jemand. Der "Landesvater" besucht das Lörracher Werk von Kraft Foods und lobt es später als besonders innovativ und meint, da brauche man sich um den Standort keine Sorgen zu machen.
Täglich werden in Lörrach rund drei Millionen Tafeln Milka-Schokolade hergestellt. Damit, so Trösch, bleibe Milka Marktführer in Deutschland und Europa.
Lörrach (ktz) Da hat Ministerpräsident Stefan Mappus auf seiner Sommertour am Freitagnachmittag einen überaus angenehmen Termin. Stuttgart 21 und die Proteste sind weit weg, als der Regierungschef sich seine eigene Tafel Schokolade spachtelt, rührt und gießt.



